Weak Ties und Coworking
Dezember 17th, 2007Im Anschluss an die Überlegungen zu Agenturen wollte ich kurz eine Überlegung zum recht populären Thema “Weak Ties” (hier die Ursprünge aus den 80ern) und Coworking loswerden.
Bei Überlegungen zur Ausgestaltung des betahauses stellt sich immer wieder die Frage, wie eng die sozialen Verpflechtungen innerhalb eines Coworking Spaces sein sollen/müssen, damit der tipping Point erreicht wird.
Es sind nämlich nicht unbedingt die besten Freunde, die ich beim Arbeiten gerne um mich haben möchte, wenn ich mit meinem Laptop ins Café gehe. Es wäre auch ziemlich langweilig, wenn immer die selben Menschen um mich rum sitzen. Gleichzeitig ist es allerdings schon recht wichtig, dass ich mich in einem gesetteten sozialen Rahmen befinde, den ich abschätzen kann und der verlässlich verfügbar ist und irgendwie meinem eigenen Rahmen ähnlich.
Das bedeutet also, ich möchte Leute, die irgendwie aus der Referenzgruppe kommen, aber nicht zu dicht an mir dran sind. (das womöglich aus verschiedenen Gründen, nicht zu letzt weil sie einfach stören durch Gespräche). Hier gibt es mit dem Modell der “weak ties” (schon wieder von Andrew McAfee sehr gut für Enterprise 2.0 erklärt) einen Erklärungsansatz, der sich hauptsächlich auf den Wert dieser weak ties für das Erlangen von Informationen bezieht, über die ich nicht selbst verfüge, ergibt. Hier eine Illustration: