Beim Abschlussessen des Jugend Medien Workshop der M100 Medientage habe ich eine interessante Idee kennen gelernt, die mich auch noch zwei Tage später extrem beschäftigt. Ich war dort zusammen mit Jens Todt von Spiegel Online und Rudolf Porsch von der Springer Journalistenschule eingeladen, um mit den Workshopteilnehmern bei einem Abendessen ein wenig über Web 2.0 und Bürgerjournalismus zu diskutieren. Hier ein Artikel aus dem Lokalblättchen, der Märkischen Allgemeinen. (kleine Anmerkung: die Politikfabrik ist keine Online-Plattform, sonder eine studentische Agentur für Kommunikation. Da hat die Redakteurin was falsch verstanden, oder ich hab es falsch erklärt).
Einer der Workshopteilnehmer, dessen Namen ich leider vergessen habe (zum Glück hab ich noch seine ICQ Nummer) arbeitet in Schweden als Dozent an der Universität und gibt Seminare über die kulturellen Auswirkungen des Internet. Witzigerweise hat er selbst nie studiert, programmiert aber, seit er 8 ist und betreibt neben bei eine Art MySpace-Musiklabel und berät Organisationen bezüglich Community Management und dem Einsatz von Social Software.
Wir haben eine Menge über Social Software diskutiert, gebrainstormed und Demokratiemodelle diskutiert. Doch eins seiner Modelle hat mich besonders fasziniert: Eigentlich begonnen als eine Studie, die die Entwicklung anstrebt, welche Blockademacht der Vetomächte im UN-Sicherheitsrat mindert, hatte er eine Art Modell der skalierbaren repräsentativen Demokratie entwickelt. Read the rest of this entry »